
SHUSHUKAN DEUTSCHLAND
日本空手道松濤館流 秀修館 ドイツ市部
Willkommen IM Shushukan
Das "Shushukan Deutschland" wurde im April 2009 als Shibu-Dojo des Shushukan in Okayama von Sugimori Kichinosuke und Stephan Yamamoto ins Leben gerufen und besteht bis heute fort.
Hier finden Sie einen Überblick über unsere Aktivitäten und unsere Trainingsangebote.
Training findet derzeit hier statt:

Karate-Dojo Fautenbach
Gymnastikhalle der Vinzenz-Wachter-Schule
Schulstraße 3
77855 Achern
(Zufahrt über die Bundesstraße 3)
Montag/Freitag 18:30 - 20:00 Uhr Jugend/Erwachsene
Kurzfristige Änderungen vorbehalten!
Die aktuellen Trainingsorte werden innerhalb der Whatsapp-Gruppe bekannt gegeben.
Uni-Sport TU Darmstadt
Turnhalle Feld 1
Nd.-Ramstädter-Str. 164
64287 Darmstadt
(Zugang über Sportscafé Parkplatz Böllenfalltorhalle)
Dienstag 20:30-22:30 Uhr Anfänger/Fortgeschrittene
Spielhalle Feld 3
Nd.-Ramstädter-Straße 164
64287 Darmstadt
(Zugang über Sportscafé Parkplatz Böllenfalltorhalle)
Donnerstag 18:00 - 19:30 Uhr
Anfänger/Fortgeschrittene
DAS SHUSHUKAN
Sugimori Kichinosuke (1928-2025) beginnt 1948 mit Karate in Tamashima (Präf. Okayama) unter Nishida Akio von der Japan Karate Association (JKA). Als er 1955 aus beruflichen Gründen nach Tsuyama geht, gründet er dort die Tsuyama Karate-Dō Kenkyukai (Karate-Studien-gruppe Tsuyama). Diese wird später zum offiziellen Dojo der JKA in Tsuyama.
Die Prüfung zum 1. Dan legt er 1958 unter Nakayama Masatoshi ab (wie auch die folgenden). Zurück in Okayama tritt er der All Japan Karatedo Federation (JKF) bei und gründet 1975 das Shushukan, um vor allem Kinder zu unterrichten und zu fördern. 2001 besteht er die Prüfung zum 8. in Dan der JKF. Den 9. Dan erhält er 2015 von der All Japan Karatedo Shotokan (der Shotokan-Gruppierung der JKF).
Shushukan bedeutet frei übersetzt "Die Gemein-schaft derer, die sich in der Vortrefflichkeit üben". Trainiert wird das Karate der Shotokan-Schule (Shotokanryu) im Stil der JKA und unter dem Einfluss anderer Kampfkünste, z.B. dem Jodo der Imaeda-Shinryu. Das Training baut auf den drei "Säulen" des Karate auf: Kihon bzw. Kihon Ido, Kata und Kumite (Grundlagen, Formen und Kampfü-bungen) und der Maxime Shin Gi Tai Rei (Herz/ Geist, technisches Können, Körper, Etikette). Letz-tere spiegelt das Wesen der Kampfkunst (Budo) und damit einen wichtigen Teil der japanischen Kultur wider.
Das Shushukan ist jedoch keine Stilrichtung oder Verband. Viele Schulen in Japan sind nach der Vision ihrer Gründer benannt und pflegen einerseits ihre Interpretation von Karate. Andererseits orientieren sie sich dabei auch an den großen Stilrichtungen bzw. deren Konzepten. Auf Verbands-ebene ist das Shushukan in der JKF organisiert. Eine Anbindung an die JKA besteht nicht mehr.
SHUSHUKAN IN DEUTSCHLAND
In Deutschland wurde das Shushukan zwischen 2009 bis 2022 von Stephan Yamamoto (6. Dan) vertreten, dessen Unterricht an somatischen Grundsätzen orientiert ist. Ausgehend von Sugimoris Unterricht und dem Iaido-Training im Kenshinkan-Dojo Okayama wurde er zusätzlich durch andere Lehrer wie Hino Akira, Yokoyama Kazumasa u.a. geprägt.
Von 2011 bis 2020 hatte der Shushukan e.V. seinen Sitz in Walldorf (BaWü), unterrichtet wurde auch in Östringen, Leimen und Heidelberg. Neben Karate wurden Iaido, Judo, Kokodo-Jujutsu und Körperar-beit angeboten. 2016 formierte sich unter Stephan Yamamotos Leitung die Iaido-Gruppe zum Momiji-Dojo, das bis 2022 in Leimen bestand. Das Karate-Training wird heute von den Dojo in
Achern-Fautenbach und an der
TU Darmstadt weitergeführt.



