Das Shushukan

Shushukan in Japan

Sugimori Kichinosuke

Das Shushukan [ʃuːʃuːkaɴ] (bzw. Shūshūkan oder Shûshûkan) wurde 1975 von Sugimori Kichinosuke Sensei (9. Dan) in Okayama (Japan) gegründet und gehört zu den bekannteren Karate-Schulen in Westjapan, die den Shotokan-Stil pflegen. „Shushukan“ (秀修館) bedeutet in etwa „die Gemeinschaft derer, die sich in Vortrefflichkeit üben“. Das Shushukan selbst bildet keine eigene Stilrichtung oder Verband. Viele Dojo in Japan sind nach den Visionen ihrer Gründer benannt und pflegen ihre Interpretation von Karate. Das Training im Shushukan baut auf den drei „Säulen“ des Karate auf: Kihon (Grundlagen), Kata (Formen) und Kumite (Kampfübungen). Diese werden wiederum mit der Maxime Shin-Gi-Tai-Rei (Herz – technisches Können – Körper – Etikette) verknüpft.

Der vollständige Name lautet: Nihon Karatedo Shotokanryu Shushukan [nɪhõɴ kaɺatedoː ʃoːtoːkaɴɺjuː ʃuːʃuːkaɴ]

 

Shushukan in Deutschland

Honbudojo in Okayama (Japan)

Der deutsche Zweig des Shushukan nahm 2009 unter Stephan Yamamoto seine Arbeit in Östringen auf. Die Gründung des Shushukan e.V. erfolgte 2011 in Walldorf. Das Training findet seit Juni 2016 in Leimen/ St. Ilgen in Zusammenarbeit mit dem TV Germania St-Ilgen statt. Weitere Unterrichtsorte entstehen nach und nach im gesamten Bundesgebiet.

Die deutsche Sektion des Shushukan versteht sich als unabhängige Schule für Karate als Kampf- und Bewegungskunst mit dem Schwerpunkt auf der Selbsterfahrung und dem damit verbundenen Erhalt von Lebensqualität. Die japanischen Kampfkünste (Budo) werden als eine körperbewusste Lebensweise vermittelt.

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