Samstagstraining in Heidelberg – Die Inhalte

Da sich mittlerweile Teilnehmende von „weit her“ zu unserem Training am Samstag im Fudokan Heidelberg einfinden, möchte ich eine Skizze dessen geben, womit wir uns gerade beschäftigen – und was für 2019 vorgesehen ist.

Das Samstagstraining hatte bis vor kurzem die Naihanchi bzw. Tekki Shodan zum Thema. Wir haben uns sehr genau die Körpermechanik dieser Kata angesehen und anhand entsprechender Übungen spür- und umsetzbar gemacht.

Mittlerweile stehen die Ideen der Kata Hangetsu im Zentrum unserer Übungen:

  • Vertiefung der Körpermechanik, wie sie mittels Naihanchi/ Tekki erarbeitet wurde
  • Genaueres Er-„Fühlen“ des Kontakts mit dem Partner mittels der „Langsamkeit“ der ersten Hälfte der Hangetsu („shime“)
  • Atemübungen zur Präzisierung der Atmung, wie sie in der Hangetsu zur Anwendung kommen soll.

Die Abkehr von der „Anspann-Kata“ zu einem sich fließend bewegenden, verbundenen Körper ist dabei selbstredend. Der Ablauf wird „nebenher“ erlernt. Wir beschäftigen uns mehr mit der Partnerarbeit als mit dem Erlernen der Kata selbst. „Bunkai“ (also die vermeintliche Anwendung der Kata-Bewegungen 1:1 als Selbstverteidigung) wird absichtlich nicht behandelt, da eine Anwendung im kämpferischen Kontext ohne das Verständnis der Körpermechanik nicht möglich ist.

Für 2019 ist vorgesehen, zunächst die Grundtechniken auf der Basis der in diesem Jahr erarbeiteten Erkenntnisse zu optimieren, um in freien Settings mit dem Partner zu üben:

  • Uke-Waza
  • Mae-Geri
  • Shuto-Waza
  • usw.

Der Bezug zu den Kata wird gegeben sein.

Der Fudokan Heidelberg ist dafür der Ideale Ort, da von dessen pluralistischer Ausrichtung jeder profitiert.

Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit euch in diesem und im kommenden Jahr.


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